Sohm, Edwin
Ollaweil is wos
Artikel Nr 1550
ISBN 978-3-85028-543-8
erschienen 19.12.2011
Maße 21 x 14,8 cm
Seitenanzahl 102 Seiten
Einband Softcover
Gewicht 500 g
Preis 16,90
Lieferstatus   Lieferbar
Buchbeschreibung
Mundartdichtung und volksverbundene Lyrik waren im elterlichen Haus Gang und Gebe. Sein Vater, Prof. Walther Sohm, beschäftigte sich Zeit seines Lebens mit eher bäuerlicher, zumindest aber ländlicher Mundartdichtung und wählte die Pflege des Andenkens an Joseph Misson zu seiner Lebensaufgabe. Seine Mutter, Franziska Sohm-Bramböck, publizierte 1992 das beachtenswerte Bändchen "Da Fleckerlteppich", in dem sie sehr stark autobiografisch geprägte Gedichte, gewürzt mit feinem Humor und tiefem Hintersinn veröffentlichte.

In der Wahl seiner Themen und seines Stils merkt man das familiäre Vorbild der Mutter. Vielleicht umgekehrt: Die Mutter schrieb im Nachwort zum "Fleckerlteppich" dass sie vieles gemeinsam mit dem Autor verfasst oder zumindest überarbeitet hat. Zum Unterschied seiner Mutter, die noch in der echten, alten ui-Mundart, die vom Aussterben bedroht ist, geschrieben hat, bedient er sich bei den Gedichten der Umgangssprache, wie sie in der reizvollen Übergangslandschaft zwischen Wald- und Weinviertel derzeit gesprochen wird. Die Kurzprosa ist in der Hochsprache verfasst, in der sich der Autor ebenso beheimatet fühlt.

Die Bandbreite seiner Themen geht von Alltagserlebnissen, Arbeitswelt und Gedichten mit unmittelbar familiärem Bezug über Erinnerungen an die Jugendzeit und damit an die untergegangene Welt eines bäuerlich geprägten Dorfes, über nachdenklich Grüblerisch-Philosophisches bis zu origineller, fast grotesker Kurzprosa, die heitere G`schichterln karikierend skizziert.

In seiner Erzählung "Der Abschied" beschreibt er die Situation in der einstigen Firma, wo er als Radiomechaniker - Lehrling mit 15 Jahren seinen Traumberuf erlernt hatte und nach knapp 25 Jahren als Fernseh - Servicetechniker den Entschluss fasste, die Firma zu verlassen und diesen Beruf aufzugeben.

Bei dem Titelbild handelt es sich um ein Ölgemälde von seinem langjährigen Freund Leo Pasching. Es zeigt den kleinen Wohnort Bösendürnbach, welcher umgeben von Wald, Weingärten und Feldern in einer Talmulde liegt. Die gelungenen Zeichnungen im Buch stammen von dem selben Künstler und ergänzen die Gedichte auf originelle Weise.
Autorenbeschreibung
Edwin Sohm ist gelernter Fernsehtechniker und wechselt nach 25 Jahren in die Gastronomie-Branche, wo er als stellvertretender Produktionsleiter für die industrielle Fertigung von Stückgut-Registriereinrichtungen von Flaschenware mit Computern, Schankanlagen und Abrechnungs-
systemen verantwortlich war. Seine Tätigkeit führte in auch des Öfteren ins Ausland, da diese Produkte auch europaweit vermarktet wurden und manche Probleme nur vor Ort analysiert und behoben werden konnten. Seine langjährige Erfahrung in der Elektronik kam dabei zu Gute.
Die Schulung von Servicetechnikern, Betreuung der Hotline und Mitarbeiter bei der Entwicklung und Verbesserung der Systeme ergänzten seine Tätigkeit.
Nach mehr als 10-jähriger Ausübung dieser Aufgabe wechselte er wieder in seinen erlernten Beruf.
Inzwischen musste er feststellen, dass es sich beim Beruf des Fernseh-Servicetechnikers durch die immer teurer werdende Arbeitszeit, die technische Weiterentwicklung und den Preisfall der Flachbildschirme um einen sterbenden Beruf handelt. Daher waren die folgenden Jahre von Arbeitssuche, Verlust des Arbeitsplatzes und neuerlichen Einstieg in den Beruf gekennzeichnet.
Nach fast 6 Jahren bei der letzten Firma als Fernsehtechniker ging er mit Dezember 2010 in Pension.
Im sogenannten "Unruhestand" nahm er sich nun Zeit um seine Gedichte und Erzählungen in der Form eines kleinen Buches zu veröffentlichen.
Seine Hobbys sind Fotografieren, Videofilmen und die Tätigkeit als Musiker (Gitarre und Gesang) die er seit seiner Jugend noch immer mit verschiedenen Freunden ausübt.
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